Wie Kolumbus ist der Künstler der Größe und den Gefahren des Ozeans ausgeliefert, nur der Horizont bietet Halt und Hoffnung. Himmel und Wasser, beide unendlich, berühren sich im Horizont, bilden die Scham des Begehrens, den Hort der Sehnsucht.
Die Topographie unserer Seele überträgt sich auf einen Raum ohne Zentralperspektive.
"In direkter, fast nonchalanter Nähe mit dem räumlich Fernsten, gestikulativ in einer Arttotipotenten Form, wie sie in vergangenen Epochen sein inneres Geheimnis war, lebt, viel auf Reisen, das heutige ICH." Gottfried Benn
Der Rekurs vom Sichtbaren auf das Sagbare könnte auch bedeuten, dass die Freiheit des Meeres allmählich verschwindet. Das Schiff, als konkreter wie metaphorischer Raum hört auf zu existieren, verbleibt ein nostalgischer Rastplatz, ein sentimentaler Un-Ort, in Zeiten, die scheinbar bewegt, merkwürdig still stehen.
Wie Kolumbus ist der Künstler der Größe und den Gefahren des Ozeans ausgeliefert, nur der Horizont bietet Halt und Hoffnung. Himmel und Wasser, beide unendlich, berühren sich im Horizont, bilden die Scham des Begehrens, den Hort der Sehnsucht.
Die Topographie unserer Seele überträgt sich auf einen Raum ohne Zentralperspektive.
"In direkter, fast nonchalanter Nähe mit dem räumlich Fernsten, gestikulativ in einer Arttotipotenten Form, wie sie in vergangenen Epochen sein inneres Geheimnis war, lebt, viel auf Reisen, das heutige ICH." Gottfried Benn
Der Rekurs vom Sichtbaren auf das Sagbare könnte auch bedeuten, dass die Freiheit des Meeres allmählich verschwindet. Das Schiff, als konkreter wie metaphorischer Raum hört auf zu existieren, verbleibt ein nostalgischer Rastplatz, ein sentimentaler Un-Ort, in Zeiten, die scheinbar bewegt, merkwürdig still stehen.
1986 in Teheran, Iran, geboren
Lebt und arbeitet in Höhr-Grenzhausen
AUSBILDUNG
2018-2021 Master (MFA), Freie Kunst, in der Klassen von Prof. Karstieß und Prof. Jens Gussek,
Institut für Künstlerische Keramik und Glas,Hochschule Koblenz, Deutschland
2006-2011 Bachlor, Bildhauerei, Universität für Kunst von Teheran, Iran
BERUFLICHER WERDEGANG
2023–heute Angestellte als Kunstpädagogin in der forensischen Psychiatrie, Klinik Nette-Gut,
Weißenthurm, Deutschland
2021–2023 freischaffende Künstlerin
2021–2023 Zusammenarbeit mit Atelier Mobil e.V. als Kursleiterin für Kinder
2018–2020 Pädagogin im Keramikmuseum Westerwald, Deutschland
2011–2016 Kursleiterin im Institut „FINE ART“, Teheran, Iran
AUSSTELLUNGEN
2026 Rheinland-Pfalz Triennale, Trier
2025 Raum & Tat, Neues Museum Nürnberg
2023 Double Feature, Europäisches Museum für Modernes Glas, Coburg, DE
2023 Ohne Titel, Munakollektiv, Mainz
2023 Material, Licht, Struktur, Kunstsammlungen der Stadt Limburg, DE
2022 Coburger Glaspreis, Europäisches Museum für Modernes Glas, Coburg, DE
2022 The day we came out, Kunstsammlungen der Stadt Limburg, DE
2022 ELEUTHERIA, Wissenschaftliche Stadtbibliothek, Mainz, DE
2021 Artothek Projekt, Mittelrhein-Museum, Koblenz, DE
2021 Abschlussausstellung, Keramikmuseum, Westerwald, DE
2020 Gruppenausstellung, Mehrkunstverein, Koblenz, DE
2020 KLARE ILLUSION, Kunstort, Montabaur, DE
2019 TETE- A –TETE, MusVerre, Sars-Poteries, FR
2019 LICHTE DOPPEL, KM570, Koblenz, DE
2019 MIXED TAPE, Abgeordnetenbüro, Mainz, DE
2018 Langsam Ruhig Direkt, Keramikmuseum, Westerwald, DE
SAMMLUNGEN
2022 Stiftung Sayner Hütte, Rheinisches-Eisenkunstguss-Museum, Bendorf (DE)
PUBLIKATIONEN
2022 Coburger Glaspreis, Ausstellungskatalog, von Uwe Claassen & Sven Hauschke, Michael Imhof,
Coburg, DE
